Der Künstler Joachim „Bommel“ Fischer stellt zur Zeit unter dem Titel „Verloren – gefunden“ Materialbilder in der Wassermühle Barrien (An der Wassermühle 4b) aus. Im Rahmen dieser Ausstellung findet dort am Donnerstag, dem 20. Mai um 20 Uhr in der Reihe „DonnerLitchen“ ein Künstlergespräch mit „Bommel“ statt, bei der er auch eigene, humorvolle Geschichten lesen wird. Der Eintritt ist frei.

Stoff für das Künstlergespräch gibt es genügend. Der Künstler arbeitet mit Dingen, die er auf der Straße findet, verwende rot-weißes Baustellenband für Kunstaktionen, erklärt Baustellen zu „Kunst im öffentlichen Raum“ und stellte Einkaufszettel als „Literatur des Alltags“ aus. Vor zwei Jahren behängte er den Weihnachtsbaum auf dem Kleinen Markt in Bremen-Vegesack mit Müll und Baustellenband, was für einen Eklat gesorgt hatte.

Doch nicht nur als bildender Künstler ist Joachim „Bommel“ Fischer tätig. Seit zwei Jahren schreibt er eine Glosse, die wöchentlich von der Kreiszeitung zuerst im Internet auf ihrer Homepage erschienen und seit etwa einem halben Jahr in der Druckausgabe unter dem Titel „Bommels Welt“ zu lesen ist. Eine Auswahl seiner Geschichten wird er an diesem Abend vorlesen.

Die Ausstellung „Verloren – gefunden“ ist bis noch zum 30. Mai dienstags bis sonnabends von 15 bis 20 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr in der Wassermühle Barrien zu sehen.

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