Am 15. April, dem 110. Geburtstag des bedeutendsten deutschen Industriedesigners Wilhelm Wagenfeld, eröffnet die Wilhelm Wagenfeld Stiftung eine umfassende Jubiläumsschau. Erstmalig können nun die Besucher das in seiner einzigartigen Qualität und Vielfalt beeindruckende Werk des bis heute maßgebenden Gestalters und gebürtigen Bremers in all seinen Facetten erleben: von der ersten Skizze bis zur ausgefeilten Werbung und Verpackung. Denn für das Jubiläum des Designers von etlichen Klassikern wie der berühmten Bauhausleuchte, den Salz und Pfefferstreuern „Max und Moritz“ für WMF oder dem Jenaer Teeservice etc. hat die Wilhelm Wagenfeld Stiftung ihre in den vergangenen 15 Jahren bedeutend gewachsene Sammlung von Originalen und Dokumenten für die Besucher ganz neu aufbereitet und öffnet nun die Tore für die breite interessierte Öffentlichkeit.

Die Jubiläumsausstellung im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen vereinigt dabei viele selten gezeigte und aus zahlreichen Museen zusammengetragene Leihgaben, darunter auch nur noch als Einzelstücke erhaltene Objekte: Dazu gehören die allerersten Arbeiten aus der Metallwerkstatt am Bauhaus Weimar (1923/24) – wie zum Beispiel die aus Kupfer gehämmerte Mokkamaschine oder die erste Bauhausleuchte (Metallversion), an deren Unterseite noch der Zirkelschlag des Gestalters zu sehen ist.

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