Am 18. März 2010 um 18 Uhr findet die Eröffnung der Ausstellung „art in action – Informatik trifft Kunst“ in der Weserburg – Museum für moderne Kunst – statt. Hier zeigen Studierende der Informatik und der Medieninformatik die Ergebnisse einer besonderen Lehrveranstaltung im Fachbereich Mathematik / Informatik der Universität Bremen: „art in action – Computerspiele, interaktive Kunst und neue Schnittstellen“, die von Bernard Robben, Daniel Cermak-Sassenrath und Susanne Grabowski angeboten wurde. Wie
am Fachbereich üblich entwarfen, gestalteten und programmierten die Studierenden interaktive Systeme. Aber nicht ganz so üblich unter Informatikern und Informatikerinnen: Sie diskutierten inhaltliche Fragen im Spannungsfeld von Spiel, Interaktion und Kunst.

Künstlerische Inspiration holten sich die Studierenden aus Besuchen verschiedener Ausstellungen über Dadaismus wie unter anderem auch aus der Einzelausstellung in der Weserburg vergangenen Jahres „We fix toasters“ von Norman White (wir berichteten), einem der Pioniere interaktiver Kunst, die ohne Computersteuerung kaum denkbar wäre. Seine intelligenten Nonsense-Maschinen haben ebenfalls eine Nähe zum Dadaismus.

Davon inspiriert bauten die Studierenden ungewöhnliche Installationen, die nun im Ausstellungsraum der Kunstvermittlung darauf warten, von den Gästen der Weserburg erprobt zu werden. Als Vorgabe erhielten die Studierenden die Aufgabe, drei Komponenten einzubauen, erstens ein Maskottchen, zweitens ein Haushaltsgerät als Eingabemedium und drittens die dazugehörende Süße. Herausgekommen ist dabei, dass gewöhnliche Staubsauger, Bügeleisen und Toaster plötzlich völlig neue Fähigkeiten haben. Dies gelingt, weil die Studierenden in ihren so genannten Mixed Reality Installationen reale und virtuelle Welten miteinander verknüpfen.

Die Ausstellung dieser etwas anderen Computerspiele läuft vom 18. März bis zum 5. April 2010. Am Sonntag, den 28. März, werden die Studierenden allen Interessierten bei einer Führung einen Blick hinter die technischen Kulissen ihrer Installationen ermöglichen.

2 Antworten zu “Informatik trifft Kunst … und herausgekommen sind etwas andere Computerspiele”
  1. Hallo,
    ich habe mir eure Ausstellung angesehen und kann euch nur applaudieren! Als ich davon hört war ich erst etwas skeptisch aer nachdem ich eure Ausstellungsräume durchwandert und eure Exponate bewundert habe, war ich doch ziemlich beeindruckt. Gratuliere euch zu diesem Erfolg!

    mfg
    Thomas

  2. Habe Sie ebenfalls gesehen und ich fand sie hervorragend! Weiter so!!!

  3.  
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