Im Rahmen der Reihe „Grenzgänger zwischen Philosophie und Literatur“ stellt der Bremer Autor und Philosoph Bernd Oei am Dienstag, den 9. Februar sein neues Buch „Hölderlin – Das Eine ist Alles“ in der Zentralbibliothek vor. Das Buch beschreibt die wesentlichen Elemente hölderlinscher Dichtung und Philosophie. Es hat die Aufgabe, dem Hölderlinliebhaber einen Weg durch die schwierigen Textpassagen zu eröffnen und Perspektiven zu erweitern.

Trotz seiner philosophischen Ausrichtung, bleibt Bernd Oeis Buch auch für Laien verständlich und führt an das Werk des Dichters heran. Schwerpunkt bildet die Vernetzung literarischer und philosophischer Strukturen. Das Buch bietet dem Leser die Möglichkeit, die von Hölderlin beabsichtigte Vernetzung von Drama, Roman und Gedicht nachzuvollziehen. Auf eine psychologische Interpretation wird weitgehend verzichtet. Die Gedichte werden nach sprachlichen und philosophischen Kriterien analysiert, um die Wortwahl in ihrer Dialektik zu betonen. Leitfaden bildet Hölderlins Poetik vom Wechsel der Töne.

Bernd Oei, geb. 1966, studierte Philosophie, Romanistik und Geschichte in Bremen, Hamburg und Bordeaux. Er ist als freier Dozent und Leiter des Philosophiesalons Bremen tätig.

Diese Bremer Buchpremiere ist eine gemeinsame Veranstaltung von Literaturkontor und Stadtbibliothek im Rahmen der Reihe „Grenzgänger zwischen Philosophie und Literatur“. Beginn ist um 19 Uhr in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 9. Februar 2010, 19:00 Uhr. Zentralbibliothek, Am Wall 201 – Krimibibliothek

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