Die Bremer Philharmoniker präsentieren sich bei ihrem nächsten Philharmonischen Konzert von einer eher unbekannten Seite: barock. Mit dem Dirigenten Andrea Marcon, der Koryphäe in Sachen „Alte Musik“, und Giuliano Carmignola, dem genialen Grenzgänger zwischen Barock und Klassik, hat das Orchester zwei Ausnahmemusiker an seiner Seite, die eine reizvolle musikalische Zeitreise versprechen.

Blechbläser mit ventillosen Naturinstrumenten und Streicher mit barocken Spieltechniken und Barockbögen lassen die Werke von Tartini, Veracini und Händel zwar vertraut und doch überraschend anders erklingen. Kaum ein anderer wäre besser als Carmignola geeignet, die musikalische Sprache des Barocks in ein und demselben Konzert mit Mozarts erstem Violinkonzert zu verbinden:„ Für mich ist es einfach immer wieder faszinierend, die verschiedenen musikalischen Sprachen, die ganz individuelle Klanglichkeit und Ausdruckskraft des Barocks und der Klassik an einem Konzertabend gegenüber zu stellen.“ Dies bezieht der in Treviso geborene Stargeiger nicht nur auf das Programm, sondern auch auf die Wahl seiner Instrumente – Carmignola spielt Tartini auf einer Barockgeige und Mozart auf einer Stradivari.

Sonntag, 31. Januar 2010, 11 Uhr und Montag, 1. Februar 2010, 20 Uhr. Konzerthaus Glocke, Domsheide 6-8.

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