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	<title>Kommentare zu: Ein Künstler krabbelt über die Straßen von Bremen</title>
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	<description>Kunst und Kultur für Bremen.</description>
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		<title>Von: Susanne &#38; Norbert Hayduk &#187; Ein Künstler krabbelt über die Straßen von Bremen</title>
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		<dc:creator>Susanne &#38; Norbert Hayduk &#187; Ein Künstler krabbelt über die Straßen von Bremen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 12:31:32 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Hinweis: Ein sehr guter Kommentar ist zu diesem Artikel hier abgegeben worden.   Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Hinweis: Ein sehr guter Kommentar ist zu diesem Artikel hier abgegeben worden.   Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Norbert Hayduk</title>
		<link>http://kulturlabskaus.de/2010/01/20/ein-kunstler-krabbelt-uber-die-strasen-von-bremen/comment-page-1/#comment-482</link>
		<dc:creator>Norbert Hayduk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 14:14:18 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen, vielen Dank für das einfühlsame und hintergrundwissengeprägte Kommentar. Die Würde des Menschen ist in der Tat nichts, worüber man diskutieren kann. Jeder hat Eine, so sehe ich das auch. Sie hängt nicht vom Status, oder dem Vermögen ab, sie ist ein Recht und gleichzeitig ein kostbares Gut, welches man schützen muss (so sehe ich das). Insofern freuen mich Deine Worte, die das bestätigen.

Damit hängt unmittelbar die zweite Wahrheit, die Du ansprichst. Ein Schicksal in einem Bild festzuhalten ist eine Titanaufgabe. Selbst, wenn man selber vom Inhalt überzeugt ist, wird es immer noch Menschen geben, die es anders interpretieren. Deswegen scheue ich das Thema. Ein Filmer hat da andere Möglichkeiten. Ich wäre aber nicht abgeneigt es zu versuchen, wenn ich mich eine Person, die nah am Geschehen steht begleitet und hart kritisiert.

Diese Aktion scheint ein voller Erfolg gewesen zu sein. Ich habe nur positive Berichte darüber gelesen und werde sicherlich noch viel davon lesen. Das freut mich sehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen, vielen Dank für das einfühlsame und hintergrundwissengeprägte Kommentar. Die Würde des Menschen ist in der Tat nichts, worüber man diskutieren kann. Jeder hat Eine, so sehe ich das auch. Sie hängt nicht vom Status, oder dem Vermögen ab, sie ist ein Recht und gleichzeitig ein kostbares Gut, welches man schützen muss (so sehe ich das). Insofern freuen mich Deine Worte, die das bestätigen.</p>
<p>Damit hängt unmittelbar die zweite Wahrheit, die Du ansprichst. Ein Schicksal in einem Bild festzuhalten ist eine Titanaufgabe. Selbst, wenn man selber vom Inhalt überzeugt ist, wird es immer noch Menschen geben, die es anders interpretieren. Deswegen scheue ich das Thema. Ein Filmer hat da andere Möglichkeiten. Ich wäre aber nicht abgeneigt es zu versuchen, wenn ich mich eine Person, die nah am Geschehen steht begleitet und hart kritisiert.</p>
<p>Diese Aktion scheint ein voller Erfolg gewesen zu sein. Ich habe nur positive Berichte darüber gelesen und werde sicherlich noch viel davon lesen. Das freut mich sehr.</p>
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	<item>
		<title>Von: Angela Brakhane</title>
		<link>http://kulturlabskaus.de/2010/01/20/ein-kunstler-krabbelt-uber-die-strasen-von-bremen/comment-page-1/#comment-481</link>
		<dc:creator>Angela Brakhane</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 10:50:52 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Auch wenn mir die Aktion fast zu theatralisch erscheint,...&quot;
Uns ging das genauso. Wir haben seine Aktion mit sehr gemischten Gefühlen gesehen. 
Aber Künstler haben eben eine feste Vorstellung von ihrer Performance.
Kein anderer Bremer Obdachloser verhält sich so, wir haben ihm das auch freundlich gesagt
Uns hat versöhnt, dass er selbst 5 Jahre in London auf der Straße gelebt hat 
und somit aus eigener Erfahrung seine Performance gestaltet hat.
Einige Obdachlose haben sich über seine Aktion aufgeregt und fühlten sich verunglimpft.
Mit dieser Aktion würde erneut ein falsches öffentliches Bild von Obdachlosigkeit geprägt.
Man sollte bedenken, dass einige Obdachlose in der Lage waren, sich mit ihm auf Englisch zu unterhalten.
Obdachlose haben ihre eigene Würde, das ist teilweise das letzte, was ihnen geblieben ist.
Der Reporter, der uns begleitet hat, war erstaunt über seine Gespräche mit einigen Obdachlosen.
Das hat ihn nachdenklich gemacht und wird hoffentlich seine zukünftige Berichterstattung positiv beeinflussen.
Obdachlose sind keine Tiere im Zoo, man muss vorher fragen, bevor man sie filmt.
Wir versuchen auch, Kameras so weit wie möglich von denen fernzuhalten, die das nicht wünschen.
Es ist sowieso ein zweischneidiges Schwert. 
Unser Eigenverständnis verträgt keine Kameras auf Obdachlose, viele schämen sich und haben Angst vor verunglimpfender Berichterstattung.
Andererseits brauchen wir die Aufmersamkeit der Öffentlichkeit, um auf Missstände aufmerksam zu machen.
Gerade 2010 im europäischen Jahr der Armut kann uns dies gelingen.

btw: Es war reiner Zufall, dass RTL uns am Mittwoch einen ganzen Tag gefilmt hat und dass Mark am gleichen Tag in Bremen war.
Somit hatten wir bis zu drei Filmteams an unserer Seite.
Und das war ganz schön anstrengend. Das sind wir nicht gewohnt. 
Wir sind ja keine Medienprofis, sondern Ehrenamtliche Helfer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Auch wenn mir die Aktion fast zu theatralisch erscheint,&#8230;&#8221;<br />
Uns ging das genauso. Wir haben seine Aktion mit sehr gemischten Gefühlen gesehen.<br />
Aber Künstler haben eben eine feste Vorstellung von ihrer Performance.<br />
Kein anderer Bremer Obdachloser verhält sich so, wir haben ihm das auch freundlich gesagt<br />
Uns hat versöhnt, dass er selbst 5 Jahre in London auf der Straße gelebt hat<br />
und somit aus eigener Erfahrung seine Performance gestaltet hat.<br />
Einige Obdachlose haben sich über seine Aktion aufgeregt und fühlten sich verunglimpft.<br />
Mit dieser Aktion würde erneut ein falsches öffentliches Bild von Obdachlosigkeit geprägt.<br />
Man sollte bedenken, dass einige Obdachlose in der Lage waren, sich mit ihm auf Englisch zu unterhalten.<br />
Obdachlose haben ihre eigene Würde, das ist teilweise das letzte, was ihnen geblieben ist.<br />
Der Reporter, der uns begleitet hat, war erstaunt über seine Gespräche mit einigen Obdachlosen.<br />
Das hat ihn nachdenklich gemacht und wird hoffentlich seine zukünftige Berichterstattung positiv beeinflussen.<br />
Obdachlose sind keine Tiere im Zoo, man muss vorher fragen, bevor man sie filmt.<br />
Wir versuchen auch, Kameras so weit wie möglich von denen fernzuhalten, die das nicht wünschen.<br />
Es ist sowieso ein zweischneidiges Schwert.<br />
Unser Eigenverständnis verträgt keine Kameras auf Obdachlose, viele schämen sich und haben Angst vor verunglimpfender Berichterstattung.<br />
Andererseits brauchen wir die Aufmersamkeit der Öffentlichkeit, um auf Missstände aufmerksam zu machen.<br />
Gerade 2010 im europäischen Jahr der Armut kann uns dies gelingen.</p>
<p>btw: Es war reiner Zufall, dass RTL uns am Mittwoch einen ganzen Tag gefilmt hat und dass Mark am gleichen Tag in Bremen war.<br />
Somit hatten wir bis zu drei Filmteams an unserer Seite.<br />
Und das war ganz schön anstrengend. Das sind wir nicht gewohnt.<br />
Wir sind ja keine Medienprofis, sondern Ehrenamtliche Helfer.</p>
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