
Der Stadtplan der Religionen bietet am 22. Mai 2013 um 16 Uhr interessierten Jugendlichen eine Stadtführung zum Thema „Jüdisches Leben in Bremen“ an. In der zweistündigen Führung wird Bremen aus der jüdischen Perspektive betrachtet. Entdeckt werden Orte und Zeugnisse jüdischen Lebens in unserer Stadt von vor dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart hinein.
Die Führung konzentriert sich weniger auf historische Daten und abstrakte Opferzahlen, sondern versucht, die Lebensumstände der damaligen Zeit für Bremer Juden anhand von einzelnen Schicksalen aufzuzeigen. Treffpunkt ist am Landherrnamt im Schnoor. Anmeldungen bitte per SMS an die Nummer 0173 – 644 03 33. Die Führung ist kostenlos!
Mittwoch, 22. Mai 2013 um 16 Uhr
Treffpunkt: Am Landherrnamt im Schnoor
Anmeldung: SMS an 0173 – 644 03 33
Info: Derya Keyssler, 0173 – 644 03 33, info@stadtplan-der-religionen.de
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Am Freitag, den 17.05.2013 ab 21 Uhr sind die Mischenmeister zu Gast im Paganini (Erlenstraße 60, 28199 Bremen).
Von Swing bis Heavyrock kann alles dabei sein – die Mischenmeister Frank Dziemba und Matthias Zalepa) spielen und mischen was das Zeug hält. Mal werden Stile und Dekaden der Musikgeschichte, mal werden Songs miteinander vermengt. Beatles, Metallica, oder auch ABBA mit Zappa? Die Mischenmeister im Paganini.
Eintritt frei!
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WIE KUNST STADT ENTWICKELT – Mittwoch, 15. Mai, 19 Uhr
Initiativreferate von Ulf Aminde (Künstler, Berlin) und Katja Schroeder (Kuratorin, Hamburg, und ehemalige Direktorin des Westfälischen Kunstvereins Münster). Moderation: Rainer Beßling (Kunstkritiker, Bremen) / Ort: GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Teerhof 21
Beim dritten Teil der Diskussionsplattform zur Standortdebatte wird Ulf Aminde (Künstler aus Berlin) seine Arbeit vorstellen, bei der er sich derzeit besonders mit dem Gegensatz von privatem und öffentlichem Raum beschäftigt – eine Thematik, die für die Debatte aufgrund eines möglicherweise anstehenden Verkaufs des Weserburggebäudes an einen privaten Investor aktuell ist. Ulf Aminde hatte 2007 die Ausstellung Straße ist Straße und keine Konzeptkunst in der GAK.
Des Weiteren wird Katja Schroeder (freie Kuratorin, Hamburg, und Direktorin des Westfälischen Kunstvereins Münster bis Ende 2012) von den vergangenen vier Jahren berichten, in denen der Kunstverein mit seinen Ausstellungen ohne festen Ort durch Münster vagabundierte. Da diese Form der reisenden Institution immer wieder auch als Zukunftsidee für die GAK skizziert wird, lassen sich anhand ihrer Ausführungen Utopie und Realität miteinander abgleichen.
Falls Ihr WIE KUNST STADT ENTWICKELT # 1 und # 2 verpasst habt, könnt Ihr diese auf das Blog (GAK) nachverfolgen. Alle Beiträge und die Publikumsdiskussionen sind hier in Videos dokumentiert.
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Arsen & Sterben – Gesche Gottfrieds Opfer in der Stadtbibliothek Bremen
Im Rahmen vom 111. Jubiläum der Stadtbibliothek Bremen wird am Montag, den 13. Mai die Videoinstallation »Arsen & Sterben« in der Zentralbibliothek vorgeführt. Für die Videoinstallation haben Studierende der Fakultät Design, Medien und Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Bremen eine multimediale Rauminstallation konzipiert. Thema der Videoinstallation „Arsen & Sterben“ ist Bremens kriminalhistorische Schlüsselfigur Gesche Gottfried aus Sicht ihrer Opfer. Im Anschluss an die 15minütige Videoinstallation haben die Gäste die Gelegenheit an einem Gesche-Gottfried-Rätsel teilzunehmen.
Zwischen 1813 und 1827 vergiftete Gesche Gottfried Menschen aus ihrem engsten Umfeld durch Zugabe von Arsen in Nahrungsmittel, insgesamt 15 Personen starben, zahlreiche weitere wurden vergiftet. 1828 wurde die Serienmörderin verhaftet und in die Ostertorwache überführt. Dort saß sie drei Jahre bevor sie 1831 vor 35.000 schaulustigen Bremer Bürgern auf dem Domshof geköpft wurde. Gesches Enthauptung war die letzte öffentliche Hinrichtung in Bremen. Der „Spuckstein“ auf dem Domshof erinnert noch heute an dieses Ereignis.
»Arsen & Sterben« ist eine Multimediainstallation auf der Basis eines Projektes der Fakultät Design, Medien und Information der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Die Umsetzung der Installation wurde gefördert von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung und dem Verein „Freunde der Stadtbibliothek Bremen e.V.“ Der Verein Die Sieben Faulen unterstützte das Projekt ebenfalls. Das Studierenden-Projekt wurde mit dem diesjährigen Karl H. Ditze-Preis der HAW Hamburg ausgezeichnet.
Montag, 13. Mai, 17 Uhr / Zentralbibliothek, Am Wall 201 – Krimibibliothek Eintritt frei.
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Geschrieben von Susanne Hayduk in Aktionskunst, Ausstellung, Fotografie, Kulturevent, Objektkunst, tags: Almut Schams, Gerhard Pleus, Gudrun Eickelberg, Henry Meyer, Kunstmarkt Bremen, Norbert Hayduk, Pepina Rosteck, Rainer Schmidt, Silke Agena, Susanne Hayduk

Die Vögel singen es von den Dächern… es ist wieder Kunstmarkt angesagt. Mit den ersten Frühlingsboten und warmen Sonnenstrahlen laden wir euch herzlich zum Bummeln und Kennenlernen der Künstler (um und aus Bremen) ein. Mit dabei sind:
Silke Agena: Mich fasziniert die Malerei
Almut Schams: Lumogrammbilder und künstlerische Fotografie
Norbert Hayduk: Fotografie muss nicht gewöhnlich sein
Susanne Hayduk: Malerei ist nur ein Teil, der mich mit der Kunst verbindet
Henry Meyer: Fotografie „Die lebenslange Liebe des 59jährigen Bremers zu Bäumen gipfelt seit nunmehr 4 Jahren in der fotografischen Analyse von Schnittflächen abgesägter Laub- und Nadelhölzer.”
Rainer Schmidt: (Hier mehr auf der Facebook Seite)
Gerhard Pleus, Gudrun Eickelberg, Pepina Rosteck
Kunstmarkt Bremen am 28.04.2013 von 10-15 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof, Findorffstraße 51, 28215 Bremen
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Fotoausstellung zur EU Agrarpolitik und bäuerlichen Landwirtschaft
Wie die Bauern und Bäuerinnen in Nordrhein-Westfalen, in Kamerun und Burkina Faso arbeiten und wie die EU-Agrarpolitik auf diese Menschen wirkt, ist in einer Fotoausstellung mit dem Titel „Mensch Macht Milch – EU Agrarpolitik und bäuerliche Landwirtschaft in Nord und Süd. Auswirkungen und Perspektiven“ dokumentiert. Vom 5. – 18. April ist die Ausstellung im Altbauring der Zentralbibliothek zu sehen. Zur Vernissage am Donnerstag, den 4. April gibt es – nach der Begrüßung von Angela Hesse (Brot für die Welt, Diakonisches Werk Bremen) – die Vorträge „Wie fair muss die Milch sein“ von Johanna Böse-Hartje (Biobäuerin, Thedinghausen) sowie „Weltreise zum Thema Milch“ von Uwe Becker (Brot für die Welt, Diakonisches Werk Hannover).
Der Hamburger Fotograf Fred Dott hatt über einen Zeitraum von einem Jahr Menschen auf sieben Höfen in vier verschiedenen Ländern porträtiert und das Leben und die Gesichter hinter der Milch mit der Kamera festgehalten. Ein begleitender Flyer und ein Katalog geben die Geschichten dieser Menschen wieder. – Die Ausstellung wurde von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Germanwatch und Partnern – darunter „Brot für die Welt“ – erstellt. Eine Ausstellung von Ökumenische Diakonie & Migration.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Krimibibliothek der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Der Eintritt ist frei.
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Henning Scherf liest aus dem Tibet-Roman von Holm Triesch und Klemens Ludwig
Im Mai 1995 entführten chinesische Sicherheitskräfte einen sechsjährigen Jungen namens Gendün: den vom Dalai Lama anerkannten Panchen Lama. Gleichzeitig setzten sie einen eigenen Kandidaten an dessen Stelle. Soweit die bekannten Fakten. Was aber, wenn ein paar entschlossene Tibeter Gendüns Flucht ermöglichen? Eine solche Blamage kann sich die KP nicht erlauben, und sie setzt alles daran, um sie zu vereiteln. Eine gnadenlose Jagd durch China und Tibet beginnt. Fantasie? Traum? Realität? In Holm Triesch und Klemens Ludwigs neuen Roman „Gendün – Die Rückkehr des Panchen Lama“ verschmelzen Fiktion und Wirklichkeit zu einem spannenden Krimi, der nebenbei auch das heutige Tibet lebendig werden lässt. Am Dienstag, den 2. April liest Bürgermeister a.D., Henning Scherf aus dem Tibet-Roman. Die Einführung spricht der Autor des Buches, Holm Triesch (Tibet Initiative).
Als Gendün Choekyi Nyima mit sechs Jahren im Mai 1995 von chinesischen Sicherheitskräften entführt wurde und für immer aus der Öffentlichkeit verschwand, sprachen viele vom “jüngsten politischen Gefangenen der Welt”. Intensive Bemühungen seitens der Tibeter, ihrer weltweiten Unterstützer sowie zahlreicher Politiker und Vertreter des öffentlichen Lebens haben es nicht vermocht, das Geheimnis um das Schicksal des Panchen Lama Gendun Choekyi Nyima zu lüften. Dabei ist er der wichtigste Repräsentant des tibetischen Buddhismus nach dem Dalai Lama, der den Jungen wenige Tage vor seiner Entführung als rechtmäßige Inkarnation anerkannt hatte. Inzwischen hat Gendun Choekyi Nyima die Volljährigkeit längst erreicht – wenn er sie denn erreicht hat, denn es gibt keine Anzeichen und unabhängige Zeugen dafür, ob er überhaupt noch lebt.
Was aber, wenn das Drama um den Panchen Lama plötzlich eine ganz andere Wende nimmt? In dem Roman von Klemens Ludwig und Holm Triesch nehmen diese heimlichen Dissidenten und stillen Helden Gestalt an…
Eine gemeinsame Veranstaltung von Stadtbibliothek und Tibet Initiative. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. BesucherInnen werden gebeten, den Zugang Am Wall zu benutzen. Der Eintritt ist frei.
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