Bremen für Kreative – hier findet ihr eine Auflistung von verschiedenen Links und Adressen rund um die Kreativität in Bremen. Kreative Firmen, Netzwerke und Verbände, Förderung und Beratung, Aus- und Weiterbildung, Links zur Kultur- und Kreativwirtschaft uvm. Viel Spaß beim stöbern ;) Für den Bloggerspaß ist ebenfalls gesorgt im Bremer Blogland

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Erste Ausgabe am Sa, 25.02.2012 | 20 Uhr | Schwankhalle

„Die zwei Ufer der Weser, sind doch auch nur die Zipfel einer Wurst, die uns eigentlich allen schmeckt!“

2000 zog Denis Fischer mit anderen kreativen in den Bremer Gütherbahhof und rief dort die Unterhalturngsreihe:
„Gate Fourty Eight“ ins Leben. Die Show wurde schnell Kult und zum Sprungbrett für Bremer Musiker.
Jetzt ist er zurück in seiner Paraderolle: Mr. Latenight strikes back!

Neben hochkarätigen musikalischen Gästen wie Nina Hagen, Robert Stadlober mit seiner Band „Gary“ sowie Mati Gavriel wird es viel spannenden Talk geben. Co-Moderatorin und -sängerin Lea Finn (Bremen4) bittet eine Prominente oder einen Prominenten zu sich ins Bett, um den besonders distanzlosen Talk zu führen. Als gelegentliche Überraschungsgäste freuen wir uns auf Axel P. Sommerfeld und Dette Beckermann. Die Show geht direkt in eine Party über und endet erst, wenn die letzten Gäste das Handtuch schmeißen. Zum Auftakt rockt Mr. Latenights Lieblingsband Rusty66 das Haus.

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Silje Nergaard und Solveig Slettahjell im Bremer Konzerthaus

Immens ist der Boom, den skandinavische Sängerinnen in den letzten Jahren in der internationalen Jazz-Szene ausgelöst haben. In dem Reigen der zahlreichen aus Norwegen stammenden Sängerinnen, die zu den Wegbereiterinnen der neuen Sirenen-Power zwischen Jazz, Blues, Rock und Pop gehören, zählen Silje Nergaard und Solveig Slettahjell zu den wohl eigenständigsten und ausdrucksstärksten Interpretinnen. Am Freitag, 24. Februar 2012, bestreiten die beiden die „Norwegian Ladies Night“ im Rahmen der GLOCKE JAZZnights. Das skandinavische Fräuleinwunder im Jazzgesang nahm mit Silje Nergaards Erscheinen um die Jahrtausendwende seinen Anfang. Als damals international der Stern der jungen norwegischen Sängerin zu leuchten begann, hatte sie jedoch schon mehrere Jahre lang in ihrer Heimat mit Erfolg Songs geschrieben und Alben veröffentlicht. Es war also keineswegs eine dieser Blitzkarrieren, die so manch junge Künstlerin unvermittelt an die Spitze katapultiert, sondern vielmehr die Ernte von einigen Lehrjahren, die ihr die notwendige Zeit zum Reifen gegeben hatten. Daher ist Silje Nergaard heute zu Recht eine weltweit etablierte Künstlerin, deren Auftritte von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert werden. Markenzeichen ist dabei neben ihrer betörend-mädchenhaften, klaren und leicht melancholischen Stimme die clevere Mischung aus Jazzstandards, eigenen Kompositionen und behutsam verjazzten Pop-Hits. Für ihren Auftritt in der Bremer Glocke wird sie von ihrer vierköpfigen Band begleitet, die sich aus Pianist Helge Lien, Gitarrist Havar Bendiksen, Bassist Finn Guttormsen und Schlagzeuger Jarle Verspestadt zusammensetzt.

Ähnlich wie bei Silje Nergaard, deren Sound zwar im Jazz beheimatet ist, jedoch immer elegant mit Folk, Chanson und Pop flirtet, ist auch in Solveig Slettahjells musikalischer Welt der Jazz nur eine Bezugsgröße unter vielen. Slettahjell ist mit Kirchenmusik aufgewachsen und von der amerikanischen Singer/Songwriter-Tradition inspiriert, was ihren Mix aus Jazz, Folk, Gospel, Country und Avantgarde-Pop erklärt. Mit ihrer verrucht-verhauchten Stimme zaubert sie grazile, duftige und melancholische Stimmungen, die bestens ohne jegliches Genrekorsett funktionieren. Dieser klanglichen wie rhythmischen Reduziertheit und Zartheit, die Solveig Slettahjell gleichzeitig ungemein intensiv herüberzubringen versteht, bleibt sie auch bei ihrem Bremer Auftritt treu, wenn sie sich allein vom Pianisten Morten Qvenild begleiten lässt. Ein Abend ganz im Zeichen zweier ausdrucksstarker Vokalistinnen, die sich um keinerlei Konventionen scheren, sondern ohne Berührungsängste verschiedenste musikalische Einflüsse aufgreifen und zu einem eigenständigen Stil verarbeiten.

Glocke JAZZnights: „Norwegian Ladies Night“ / Silje Nergaatd & Band / Solveig Slettahjell with Morten Qvenild
Die Glocke, Großer Saal / Freitag, 24. Februar 2012, 20 Uhr / Ticket-Service in der Glocke (Tel. Bremen / 33 66 99) und glocke.de

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Noch bis einschließlich Sonntag zum 29. Januar 2012 ist die bunte Gemeinschaftsausstellung INCH by INCH – Stichfrequenzen im Kubo zu sehen.

Die galerie mitte präsentiert zwei Künstlerinnen und zwei Künstler, die in ihrem Werk, nicht zuletzt Nadel und Faden zum Einsatz bringen. Alle vier bestechen ihre Kunst seit Jahren in feinster Stickmanier, ohne im entferntesten klassische Vorstellungen vom Sticken zu bedienen.

Zu den Künstlern gehören Robert Abts (Berlin), Anja Fußbach (Bremen), Eberhard Kulenkampff (Bremen/Umbrien) & Gertrud Schleising (Bremen)

galerie mitte im KUBO / Beim Paulskloster 12 / 28203 Bremen

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Gern möchten wir euch auf die neue Ausstellung im Gastfeld aufmerksam machen. Vom 04. Februar bis zum 31. Mai werden dort die Fotos von Antonio Morri unter dem Titel »Italienische Momente – Attimi italiani« gezeigt.

Zum Künstler: “Antonio Morri lebt seit seiner Geburt im Jahre 1951 in dem Urlaubsort Riccione an der Adria. Seit jeher fühlte er sich zur Fotografie hingezogen; mit dem Aufkommen der Digitalkameras wurde er Mitglied des europaweiten Webportals fotocommunity, wo er durch den Vergleich mit anderen Fotografen seine Kunst weiterentwickelte.

»Meine Lieblingsmotive sind Landschaften und Details alter Gebäude«, sagt er. »Diese versuche ich, mit den besten Lichtverhältnissen aufzunehmen, um die Wirkung und die Schönheit der Farben zu steigern.«

Seine Fotoausrüstung besteht aus einer Nikon D300 und Objektiven verschiedener Brennweite, darunter insbesondere das Super-Weitwinkel-Zoom Sigma 10/20, das er immer dabei hat: »Es ermöglicht mir, in einem Foto all das wiederzugeben, was ich mit meinen Augen sehe.«

Antonio Morri freut sich sehr, den Bremern einige seiner Fotos im Gastfeld zeigen zu können. Es ist seine erste Fotoausstellung in Deutschland.”

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Eine außergewöhnliche Reise in die Welt der klassischen Musikinstrumente steht am Donnerstag, den 19. Januar (18.00 bis 19.30 Uhr), in der Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker als After Work Veranstaltung auf dem Programm. Der „philharmonischer ausklang“ bietet Erwachsenen in entspannter Atmosphäre bei einem Glas Prosecco Gelegenheit, Instrumente kennenzulernen, auszuprobieren und nebenbei Interessantes über den Aufbau eines Orchesters und die Arbeit eines Dirigenten zur erfahren.

Immer wieder trifft Johanna Schatke, Musikpädagogin und Leiterin der Veranstaltung, beim „philharmonischen ausklang“ auf Erwachsene, die sich hier einen heimlich gehegten Wunsch erfüllen: mit dem Bogen über die Seiten eines Kontrabasses oder Cellos streichen, ein Horn ausprobieren oder die Eigenarten von Oboe und Fagott kennenlernen. „Wo gibt es für Erwachsene sonst schon die Möglichkeit dafür, wenn nicht bei uns?!“, fragt Johanna Schatke und versichert, dass man für einen unterhaltsamen Abend in der Musikwerkstatt über keine musikalischen Vorkenntnisse verfügen muss und auch kein ausgewiesener Klassik-Experte sein muss. „Unser Ansatz ist ein ganz anderer: Wir möchten den Erwachsenen vermitteln, dass der Zugang zur klassischen Musik unbefangen und locker erfolgen kann – am einfachsten vielleicht, wenn man erstmal die Instrumente kennenlernt, ausprobiert und nachempfinden kann, wie Klang entsteht und wie ein Musiker, ja ein ganzes Orchester, arbeiten muss, um den Zuhörern tolle Konzerterlebnisse bieten zu können.“

Für den kommenden „philharmonischen ausklang“ hat sich die Musikpädagogin ein weiteres kleines Highlight ausgedacht: In Kooperation mit der Kunsthalle werden Bilder von Edvard Munch als Großprojektion gezeigt, um Parallelen zwischen optischen und akustischen Eindrücken zu entdecken – welche Klangfarben passen zu welchem Bild, wie beeinflussen sich Bild und Klang? Die Teilnehmer dürfen sich auf einen kurzweiligen, außergewöhnlichen Abend freuen.

Die Veranstaltung findet in der Musikwerkstatt Bremen, Plantage 13, in Bremen (Findorff) statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro, Getränke inklusive. Anmeldung unter Tel. 0421 / 62 67 314.

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Fotograf: Norbert A. Müller, Bremen

Nach dem Motto “Mittendrin statt nur dabei!” sucht der Bremer Karneval e.V. Freiwillige für Ordnertätigkeiten.

Jedes Jahr eine Woche vor dem Rosenmontags-Wochenende findet der Bremer Karneval statt. Zu seinen Besonderheiten gehört eine Inszenierung auf dem Marktplatz vor Beginn des großen Umzugs. Motto 2012: “Metamorphose” Für Ordnertätigkeiten am 11.2.2012 suchen wir nette, freundliche aber bestimmt auftretende Menschen, die Spaß am Bremer Samba- und Masken-Karneval haben. Auch Gruppen sind gerne willkommen. Was ist zu tun? Es werden Menschen gesucht, die Spaß daran haben, bei der Inszenierung auf dem Marktplatz den Spielort zu sichern und beim anschließenden Umzug ins Ostertor-Viertel als Ordnerkraft mit zu marschieren.

Einsatzzeiten: Sa., 11.2.2012, 9:30-17:00 / Kontaktperson: Wolfgang Günther / Anmeldung: Tel. 0421- 70 1000 80
Ein Helfertreffen findet am 31. Januar um 18 Uhr im theaterkontor statt.

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Gern möchten wir auf folgenden Vortrag hinweisen:

Di. 17. Jan. 2012, 20 Uhr / Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5 / Dr. Bence Viola, Leipzig “Wie alles begann – der aufrechte Gang” / Forschungen in Äthiopien / Zusammen mit: Bremer Gesellschaft für Vorgeschichte, Übersee-Museum Bremen, Naturwissenschaftlicher Verein

“Der aufrechte Gang des Menschen ist eine Besonderheit, die uns von allen anderen Primaten unterscheidet. Wie die Bipedie entstand, ist eine der großen Fragen der Menschheitsentwicklung. Viele Erklärungen sind für dieses Phänomen vorgeschlagen worden, sei es das Tragen von Werkzeugen, Nahrung und Nachwuchs, Mechanismus zur Regulation der Körpertemperatur, oder eine Anpassung an die immer weniger bewaldete Umwelt. Eines der Probleme ist, dass Fossilfunde aus jenem Zeitraum als die Bipedie erstmalig erschien, sehr rar gesät sind.

Bis vor etwa 15 Jahren haben Funde aus dem Zeitraum zwischen 10 und 3.5 Millionen Jahren vor heute fast völlig gefehlt. Die erstärkte Grabungstätigkeit in Ostafrika in den letzten Jahren hat zur Entdeckung von fünf verschiedenen Vormenschenarten geführt, die älter als 4 Millionen Jahre alt sind. Diese Funde zeichnen nun ein viel komplexeres Bild unserer Evolution, mit mehreren Entwicklungslinien, die sich unterschiedlich an die sich ändernde Umweltbedingungen angepasst haben.

Die Erforschung unserer frühesten Vorfahren ist heute ein interdisziplinäres Gebiet, wo zahlreiche Spezialisten im Feld und Labor zusammenarbeiten um die Umwelt, Tierwelt und das Leben vor Millionen von Jahren zu rekonstruieren. Im Feld erlaubt die Analyse von Satellitenbildern potentiell fundreiche Gebiete einzugrenzen. Differential-GPS und Totalstation erlauben das genaue Vermessen von Lokalitäten. Geologie hilft bei der Altersbestimmung der Ablagerungen, sowie der Untersuchung der Ablagerungsbedingungen. Die Tierwelt lässt Rückschlüsse auf das Alter, aber auch auf die Umwelt und Vegetation zu. Im Labor bieten neue Zugänge wie die Analyse von stabilen Isotopen in fossilen Böden und im Zahnschmelz von Tieren die Möglichkeit das Klima im Detail zu untersuchen. Bildgebende Verfahren aus der Medizin geben einen Einblick in die interne Mikrostruktur von Knochen und Zähnen.

Seit 2000 führt das Galili Research Project Ausgrabungen und Surveys an der Fundstelle Galili im Afar-Dreieck Äthiopiens durch. Diese Fundstelle ist eine von wenigen auf der Welt, die, durch eine Abfolge von vulkanischen und sedimentären Ablagerungen, den Zeitraum zwischen fünf und drei Millionen Jahren abdeckt,. Diese Schichtfolge ist ein Archiv der Klima- und Umweltgeschichte, und lieferte neben rund 2000 Tierresten auch 13 Fundstücke unserer Vorfahren. Eines dieser Überreste ist ein relativ gut erhaltener Oberschenkelknochen, der zeigt, dass sich vor etwa 4.3 Millionen Jahren die Hominiden in diesem Gebiet am Boden zwar aufrecht fortbewegten, aber wahrscheinlich auch noch häufig kletterten.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Theorien zur Entstehung des aufrechten Ganges, sowie einen Einblick in die Forschungsarbeit in Ostafrika.

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